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Unsere Leistungen im Überblick:


1. Teilungsvermessung

2. Amtlicher Lageplan zum Bauantrag

3. Bauwerksvermessung und Absteckungen

4. Gebäudeeinmessungen

5. Baulabdumlegungen

6. Grenzvermessungen

7. Ingenieurvermessung

8. Laserscanning / Kollisionsprüfung







Teilungsvermessung


Wozu Teilungsvermessungen?

Soll ein Teil eines Grundstückes verkauft werden, soll das Grundstück im Zuge der Erbauseinandersetzung aufgeteilt werden oder soll für einen Teil eines Grundstückes eine unterschiedliche Belastung erfolgen, so muss das Grundstück im Rahmen einer Teilungsvermessung Katastertechnisch zerlegt werden.

Was ist zu beachten?

Vor der Teilungsvermessung muss sich der Auftraggeber über den Verlauf der geplanten Grundstücksgrenze Klarheit verschaffen. Dazu müssen tlw. Planvorgaben oder die Örtlichkeit berücksichtigt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen bedarf es zur Grundstücksteilung einer behördlichen Genehmigung (Teilungsgenehmigung). Grundsätzlich steht Ihnen bei allen Fragen zur Grundstücksteilung der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur beratend zur Verfügung.

Was kostet eine Teilungsvermessung?

Die Gebühren für eine Teilungsvermessung richten sich nach der Gebührenordnung für die Vermessungs- und Katasterbehörden in Nordrhein-Westfalen (VermGebO NW). Sie sind abhängig von den zu untersuchenden Grenzlängen bestehender Grundstücksgrenzen, der Fläche neu entstehender Grundstücke und dem Bodenwert. Ist eine Teilungsgenehmigung notwendig, fallen zusätzlich Gebühren für die Erstellung eines Amtlichen Lageplanes an.
Bei Anfragen geben wir Ihnen gerne Auskunft über die Höhe der anfallenden Gebühren.

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Amtlicher Lageplan zum Bauantrag


Im Allgemeinen ist für die Vorlage eines Bauantrages ein Lageplan mit Darstellung der geplanten Baulichen Anlagen notwendig.
In der BauPrüfVO wird eindeutig festgelegt in welchen Fällen der Lageplan von einem vereidigten Sachverständigen für Vermessung, d.h. vom Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder vom Katasteramt, zu fertigen ist.

Die erforderlichen Inhalte des Lageplans sind im § 3 BauPrüfVO NW festgelegt. Sie können diese Verordnung auf unserer Homepage unter dem Punkt Vorschriften einsehen.

Bei der Erstellung des Amtlichen Lageplans kommt es im Wesentlichen auf die Kommunikation zwischen Vermesser und Planer an. Der Vermesser liefert dem Architekten i.d.R. eine digitale Plangrundlage. In diesem Vorwegabzug ist das Baugrundstück Lage- und Höhenmäßig dargestellt. Weiterhin sind der Kanalbestand und eventuell auch die Planungsrechtlichen Vorgaben der Kommune in den Plan mit eingearbeitet.

Der Planer legt anschließend die Lage und Höhe des geplanten Bauvorhabens fest und übermittelt diese, mitsamt den gefertigten Bauzeichnungen dem Vermesser.

Anhand dieser Unterlagen erstellt der Vermesser schließlich den Amtlichen Lageplan. Wesentliche Leistungen bei der Erstellung des Lageplans sind außer der Darstellung der Grundstücksrelevanten Daten, die Berechnung der Abstandsflächen sowie der Grund- und Geschossflächen.
Außerdem die Eintragungen von Baulasten, Bebauungsplanfestsetzungen und Entwässerungseinrichtungen.

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Bauwerksvermessungen und Absteckungen


Hierzu zählen sämtliche Vermessungen, die geeignet sind Planungsvorgaben von baulichen Anlagen oder Gebäuden in die Örtlichkeit (auf die Baustelle) zu übertragen.

Ein Beispiel: Die Baugenehmigung legt für ein Bauvorhaben einen 3,00 m Grenzabstand, eine 5,00 m Vorgartentiefe und eine maximale Firsthöhe des Gebäude über Normalnull (NN) fest. Wenn und soweit die Grenzpunkte örtlich lagerichtig vorhanden sind, ist der Grenzabstand und die Vorgartentiefe als Vorgabe das geringste Problem und möglicherweise mit einfachen Mitteln örtlich festzulegen.
Schwieriger wird es bei der Beantwortung der Fragen:
  • Stehen die Grenzpunkte örtlich da wo sie hingehören?
  • Stehen die Grenzpunkte falsch, oder stecke ich fehlerhaft ab?
  • Wie bekomme ich für die Firsthöhenvorgabe die Verbindung zum Deutschen Haupthöhennetz (DHHN)?
Wir übernehmen die Verantwortung dafür, dass Ihr Gebäude wie geplant und genehmigt errichtet wird. Insbesondere überprüfen wir die Lage der Grenzpunkte und stellen einen Bezug zum Höhennetz her. Wir tragen dafür Sorge dass die Gebäudemaße wie geplant auf das Schnurgerüst übertragen werden und dass die Grenzabstände eingehalten werden.

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Gebäudeeinmessungen


Wozu Gebäudeeinmessungen?

Die Gebäudeeinmessung ist eine durch den Gesetzgeber auferlegte Pflicht an den Eigentümer oder Erbbauberechtigten eines Grundstückes. Diese Pflicht wird wirksam sobald ein Gebäude neu errichtet oder in seinem Grundriss verändert wurde.
Diese Verpflichtung ruht solange als öffentliche Last auf dem betreffenden Grundstück, bis die Gebäudeeinmessung durchgeführt worden ist, d. h. sie geht auch bei einem Eigentumswechsel auf den neuen Eigentümer über.
Der Nachweis von sämtlichen Gebäuden in der Katasterkarte hat den Sinn, dass das Kataster als Basisinformationssystem für die Landes- und Städteplanung, für die Wirtschaft (Ver- und Entsorger) sowie auch für den privaten Rechtsverkehr (z.B. Bestellung von Hypotheken) dienen soll.

Welche Gebäude müssen eingemessen werden?

Einmessungspflichtige Gebäude sind alle Bauwerke mit Wohn-, Aufenthalts-, Schutz oder Nutzräumen, die räumlich umschlossen, ausreichend beständig und standfest sind. Dazu zählen u. a. Anbauten, Wintergärten, unterkellerte Terrassen und Garagen.
Nicht einmessungspflichtig sind Umbauten, Aufstockungen und andere Veränderungen, die sich nicht auf die Grundrissfläche eines Gebäudes auswirken. Ebenso unterliegen Gebäude von geringer Grundrissfläche (unter 10 m²) oder Bedeutung (z.B. Gartenhäuser in Kleingartenanlagen, Behelfsbauten, fliegende Bauten, überdachte Stellplätze) sowie Gebäude die vor 1972 errichtet worden sind, nicht der Einmessungspflicht.

Was kostet eine Gebäudeeinmessung?

Die Gebühr für die Gebäudeeinmessung wird nach der Vermessungsgebührenordnung NRW vom 21.01.2002 (zuletzt geändert durch Verordnung vom 27.05.2004) berechnet und ist abhängig vom Gebäudeherstellungswert. Zur Ermittlung des Gebäudeherstellungswertes werden die Normalherstellungskosten (NHK 2000) herangezogen.

Normalherstellungskosten Einmessungsgebühr
bis einschließlich 25.000,- Euro 250,-- Euro
von 25.000 Euro bis 75.000 Euro 400,-- Euro
von 75.000 Euro bis 300.000 Euro 750,-- Euro
von 300.000 Euro bis 600.000 Euro 1.250,-- Euro
von 600.000 Euro bis 1.000.000 Euro 2.000,-- Euro


Hinzu kommt noch die Gebühr in Höhe von 80,00 Euro für die Vermessungsunterlagen sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Ermäßigung:

Werden Gebäude auf aneinandergrenzenden Grundstücken gemeinsam eingemessen, ermäßigt sich die Gebühr für jede Gebäudeeinmessung um 10 Prozent.

Wie beantrage ich eine Gebäudeeinmessung?

Zur Beantragung genügt ein formloser schriftlicher Antrag mit Angabe von Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer sowie eventuell dem Aktenzeichen der Baugenehmigung.

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Baulandumlegungen


Als ÖbVI stellen wir die Geschäftsführung für einen Umlegungsausschuss zur Verfügung.

In der Baulandumlegung werden Gebiete ungeachtet des Bestandes eigentumsrechtlich in der weise neu gestaltet, dass eine Erschließung und Bebauung nach den Vorgaben der Bauleitplanung der Gemeinde ermöglicht werden kann. Die Festlegung von Erschließungsflächen (Straßen, Wege, öffentliche Plätze u.a.), Baugrenzen, Bauflächen o.ä. sind direkt abhängig von der erforderlichen Grundstücksstruktur. Im Rahmen der oft angetroffenen historischen Realteilungen kann eine geordnete Neuordnung der Grundstücksstruktur in einem in sich geschlossenen Verfahren, der Baulandumlegung oder Grenzregelung abgehandelt werden. Es ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren. Tangiert werden hier eine Vielzahl von Rechtsgebieten wie der Immissionsschutz oder die Naturschutzgesetze mit den erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen. Die Koordinierung der erforderlichen Vorgaben als Geschäftsführer, manchmal auch als Mediator unterschiedlicher Interessensbereiche ist dann unsere Aufgabe.

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Grenzvermessungen


  • Sind Abmarkungen nicht mehr vorhanden?
  • Besteht Unklarheit über den Verlauf einer Grundstücksgrenze?
  • Werden vorhandene Abmarkungen angezweifelt?
Bei einer Grenzvermessung werden auf der Grundlage des Katasternachweises bereits ermittelte und festgestellte Grundstücksgrenzen rekonstruiert.

Möchten Sie eine Grenze nur angezeigt und nicht offiziell abgemarkt haben, so ist sicherlich eine Grenzanzeige ausreichend. Dies könnte der Fall sein wenn Sie eine Hecke pflanzen wollen oder einen Zaun ziehen wollen ohne das Grundstück ihres Nachbarn mit einzubeziehen. Bei einer Grenzanzeige wird auf eine Abmarkung und eine Beurkundung des Vermessungsergebnisses verzichtet. Sie ist i.d.R. wesentlich günstiger als eine Grenzvermessung.

Im Rahmen einer Grenzvermessung werden Abmarkungsmängel behoben oder Unklarheiten über den bestehenden Grenzverlauf beseitigt. Dies ist insbesondere dann von Vorteil wenn zwischen Grenznachbarn keine Einigkeit über den Verlauf der Grundstücksgrenze besteht und so ein Nachbarschaftsstreit verhindert werden kann. Oft kommt es im Rahmen von Erschließungsmaßnahmen dazu dass Grenzzeichen beim Straßenausbau oder beim Verlegen von Leitungen ausgebaggert werden. Hier sollte nach Abschluss der Arbeiten darauf geachtet werden dass der Erschließungsträger die verloren gegangenen Abmarkungen wieder herstellen lässt.

Werden neue Grenzabmarkungen angebracht so wird in einem anschließenden Grenztermin den Beteiligten das Ergebnis der Grenzvermessung bekannt gegeben. In diesem Grenztermin wird eine Urkunde (Grenzniederschrift) aufgenommen in der die Beteiligten das Ergebnis der Abmarkung anerkennen können.
Sind die Beteiligten mit dem Ergebnis der Abmarkung nicht einverstanden, so können sie innerhalb eines Monats nach dem Grenztermin Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht gegen die Abmarkung einreichen.

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Ingenieurvermessungen


Grundsätzlich zählen zu den Ingenieurvermessungen alle Vermessungen, für die es keiner hoheitlichen oder öffentlich rechtlichen Eigenschaften bedarf. Ganz grob definiert verstehen sich alle Vermessungen außerhalb der Grundstücks- und Liegenschaftsvermessung als Ingenieurvermessung.

Im Rahmen dieser Ingenieurvermessungen erfassen wir Ver- und Entsorgungsleitungen, halten teilweise den Datenbestand in einer CAD-gestützten Datenbank vor. Darüber hinaus werden Absteckungen im Tief- und Hochbau vorgenommen. Kurzum, im Rahmen der Ingenieurvermessung erfassen wir Tatbestände (verlegte Leitungen, Bauwerke, o.ä) in der Örtlichkeit und bilden diese CAD-gestützt mit und ohne Datenbank ab. Der umgekehrte Weg gehört ebenso dazu, wir übertragen Planungsdaten aus beliebigen Planungen in die Örtlichkeit.

Deponievermessungen und Massenermittlungen


Zur dauerhaften oder vorübergehenden Lagerung oder Abbau von Materialien sind, angefangen von den Fragen des erforderlichen Platzbedarfes bis hin zu Abrechnungsfragen, dreidimensionale Vermessungen zur Volumenberechnung erforderlich. Genehmigungen und steuerliche Gegebenheiten erfordern regelmäßig die Ermittlung von abgebautem oder deponierten Materialen.

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Laserscanning/Kollisionsprüfung


Das Laserscanning gehört zu dem Geschäftsfeld der Ingenieurvermessung. Hier steht aber ein anderer Grundgedanke dahinter. Mittels Laserscanning erfassen wir Tatbestände in der Örtlichkeit und ziehen diese Datenbestände zu Planungsleistungen heran. Mit der örtlich erfassten Punktwolke entsteht zunächst im Rechner der Eindruck eines eins-zu-eins-Modells der örtlichen Gegebenheiten. In dieser Punktwolke lässt sich das örtlich vorhandene Modell nachempfinden. Laserscanning wird in- und outdoor angewandt.

Bundeskunsthalle













Modelle aus dem Laserscanning sind für Kollisionsprüfungen interessant. Beispielsweise zur Beantwortung der Fragen:
  • Wie kann ich eine neue Maschine mit möglichst wenig Aufwand durch eine bestehende Werkhalle bewegen?
  • Wo sind Kranaufstellflächen zur Montage von Maschinenteilen?
  • Reicht ein vorhandenes Lichtraumprofil einer Straße/Brücke/Unterführung für einen Schwertransport?
  • Wo sind meine Achsen im Rahmen der Anbringung von Fassadenelementen an großen Fassaden?
  • Wie lässt sich ein Pumpwerk ohne größere Eingriffe erweitern?
  • ...
Die Aufgaben sind vielschichtig. Wir informieren Sie gerne.

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